Marketing Trends, die 2016 den entscheidenden Vorteil bringen könnten!

Andreas Baimler
Marketing Trends2016

Wer in der großen Marketingwelt erfolgreich sein möchte, kommt nicht drum herum sich mit den neusten Entwicklungen der Technik zu befassen da die Technologien im Online Marketing im stetigen Wandel sind. Wenn wir uns diesen Änderungen nicht hingeben und uns damit befassen, werden wir davon überholt. Nachfolgend gehe ich auf die meiner Meinung nach wichtigsten Marketing Trends ein, die das nächste Jahr bestimmen werden.

 

Marketing Automatisierung

Marketing Automatisierung durch TechnikEin grundlegendes Prinzip im Geschäftsbetrieb ist, Zeit ist Geld. Lange vor der Zeit des Internets hat die Automatisierung sehr viele betriebsrelevante Aufgaben um ein vielfaches beschleunigt. Heute kehrt die Automatisierung auch immer mehr im Marketing wie in den Bereichen der Inhaltserstellung, des Social Media Marketings und auch Analytics ein. Dies ist ein Trend, der im Jahr 2016 zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil werden kann. Durch die Automatisierung von Marketing Aufgaben können in kürzerer Zeit mehr Aufgaben erledigt werden.
[su_quote]Es ist nun wichtiger denn je eine ausgeklügelte Marketingautomatisierungs-Strategie zu haben und den gesamten Verkaufszyklus so kurz wie möglich zu halten[/su_quote]
Apps, spezifische Software und Cloud-basierte Dienste, es gibt immer mehr Wege seine Marketing bezogenen Aufgaben im Alltag zu automatisieren. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist die steigende Beliebtheit der Social Media Beitragsveröffentlichungs-Dienste wie Hootsuite und Social Oomph. Sie ermöglichen es Aufgaben, wie das „tweeten“ auf Twitter, einen Beitrag in Facebook zu veröffentlichen und neue Freunde und Follower zu generieren, sehr schnell hoch zu skalieren. E-Mail Marketing ist ein weiteres Gebiet, wo sich die Automatisierung als Schlüssel zum Erfolg darstellen kann. Dienste wie Aweber oder MailChimp ermöglichen es dem Marketing Mitarbeiter Nachrichten an tausende Empfänger zur selben Zeit zu versenden. Das Optimum wäre der Einsatz einer Marketing Plattform wie beispielsweise von Hubspot. Die Plattform vereinfacht das automatische Versenden von E-Mails und die Analyse der Ergebnisse, außerdem können damit Posts in unterschiedlichen Social Media Netzwerken abgesetzt werden. Alle dabei entstehenden Informationen werden von der Plattform erfasst und können auf Kundenebene direkt eingesehen werden. Dieser Automatisierungstrend zeigt deutlich das Wachstum, welches es erlaubt schlank, fokussiert und vor allem so profitabel wie möglich zu sein ohne jegliche Qualitätseinbußen hinnehmen zu müssen.
Während die Automatisierung von Social Media und E-Mail Marketing bereits seit einiger Zeit im Gange ist, sind diese Trends zur vollen Automatisierung dazu bestimmt 2016 sehr stark zu wachsen. Das Bedürfnis Dinge schneller und viel effizienter erledigen zu können ist grundlegend für den Geschäftsbetrieb. Es hilft außerdem die etwas kleineren von den großen Konkurrenten auf dem Spielfeld zu verteilen. Eine ausgeklügelte Automatisierung ermöglicht es eine Vielzahl von Personen ohne ein riesiges Budget zu erreichen.

 

Das Internet der Dinge und Dienste

Internet of Things and Services - Internet der Dinge und Dienste

(The Internet of Things and Services - IoTS)

Das Internet der Dinge oder kurz IoT ist ein neues Modewort, welches die Internettechnologie mit physischen Objekten verbindet. Diese physischen Objekte sind die Gegenstände, die Leute tag-täglich im Haus, im Büro oder an ihrem Körper im Einsatz haben. Die wohl populärsten Beispiele wären in diesem Fall die Apple Watch oder die Google Glass. Derartige Technologie ist auch im Medizinumfeld zu finden, bspw. ein Gerät mit einem RFID Chip oder Pflaster oder Armbänder, welche den Gesundheitszustand eines Menschen oder Tieres beobachten und aufzeichnen. Bei tragbaren Technologien bzw. Wearables, wie sie richtig genannt werden, soll die Nachfrage auf ca. 28% ansteigen. Das Marktforschungsinstitut Gartner behauptet sogar, dass 50% aller Leute, die ein Smart Wristband (digitales Armband) kaufen wollen, sich eher dazu entscheiden eine Smart Watch zu kaufen.
Das Internet der Dinge wurde auch dazu verwendet um ein zu Hause sicherer und viel effizienter im Blick auf den Energieverbrauch zu gestalten. Dabei entstanden smarte Thermostate, Rauchalarme, Lichtsteuerungssysteme und Sicherheitssysteme, die alle samt überwacht und gesteuert werden können, auch wenn man sich grad nicht im oder in der Nähe des Hauses befindet. Der 3D-Druck für zu Hause ist ein weiteres sehr spannendes Feld, wo sich das Internet immer mehr mit der offline Welt verbindet.
Als Marketer müssen wir immer auf der Hut sein, wie schnell das Internet der Dinge die Welt verändert. Wir müssen jenseits über die virtuelle Welt von Apps und Betriebssysteme denken und verstehen, dass unsere Kunden die Technologien mittlerweile in so gut wie jedem Aspekt ihres täglichen offline Lebens verwenden. Diese Umstände haben einen gravierenden Einfluss auf das Marketing der Zukunft und vor allem die Menge an Daten, die entstehen und somit ausgewertet werden müssen.
[su_quote]Wearables haben ein sehr hohes Potenzial als Werbeplattform millionen von Menschen zu erreichen[/su_quote]

 

Soziale Suchmaschinen

Soziale SuchmaschinenWährend sich so viele Dinge im letzten Jahrzehnt verändert haben, hat Google seine Vorherrschaft unter den Suchmaschinen beibehalten können. Aber auch dies könnte sich in der nahen Zukunft schnell ändern. Weil die Internet Benutzer immer öfter und vor allem mehr Zeit in den Sozialen Netzwerken wie Facebook verbringen, beeinflusst es ihr Verhalten und die Art wie Suchen durchgeführt werden. Leute suchen nun vermehrt nach anderen Personen und Informationen vielmehr auf Facebook, Twitter und YouTube als auf Google, Bing oder Yahoo.
Facebook und andere Social Webseiten machen es ihren Besuchern sehr einfach Dinge zu erwerben ohne die Social Seite zu verlassen. Kürzlich hat Facebook erst bestätigt an einer eigenen Suchmaschine zu arbeiten. Außerdem ist es nun, vorerst in den USA, möglich über Facebook Geld an seine Freunde zu transferieren. Die verstärkte Integration zwischen Social Webseiten, Shops und Zahlungsdiensten hat zur Folge, dass Kunden die traditionellen Suchmaschinen beim Kaufprozess außen vor lassen können. Erwähnenswert ist, dass heut zu Tage die zweit größte Suchmaschine weder Yahoo noch Bing ist, sondern der Video-Dienst YouTube, der mittlerweile ebenfalls zum Suchmaschinen Giganten Google gehört. Der rasante Anstieg der Beliebtheit von Videos und zwingendermaßen von Video-Diensten hat ebenfalls eine große Auswirkung auf die traditionelle Suche. Facebook und Instagram kämpfen beide um die Herrschaft im Video-Markt und versuchen somit die Dominanz von YouTube mit leistungsfähigen Suchfunktionen zu schwächen. Bildbasierte Social Webseiten wie Flickr oder Pinterest haben ebenfalls starke soziale Komponenten und Suchfunktionen.
Während Google, wozu natürlich auch YouTube gehört, sowie in geringem Maße auch Bing und Yahoo eine eher schwächere Rolle einnehmen, sollten Marketing Spezialisten auf der Hut sein, wenn sich die Suchen in Richtung der sozialen Netzwerke verschieben.

 

Und was bedeutet das nun für mich?

Das waren einige Wege, wie Automatisierung das gesamte Marketing rapide umwandelt. Einige von diesen Trends sind bereits schon eine Weile verfügbar, aber nun erst bereit und für 2016 prognostiziert enorm zu wachsen und sich zu verbreiten. Andere sowie das IoT sind neuer und fangen erst an abzuheben und sich zu verbreiten. Als Marketer müssen wir auf dem neusten Stand sein und die Entwicklung stets verfolgen um daraus Handlungen ableiten zu können und von dem großen Ganzen zu profitieren.

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Andreas Baimler
Andreas Baimler

... ist ein Visionär, Analytiker und Denker, außerdem Inhaber von SEMango. Auf dem Blog veröffentlicht er aktuelle Gedanken und Geschehnisse aus der Online-Welt. Besonders aus den Bereichen Online-Marketing im Bezug auf Suchmaschinenoptimierung, Web-Entwicklung und allg. Themen rund um das Thema Webseite. Er greift dabei auf über 10 Jahre Online- und Programmiererfahrung zurück und möchte stets sein vorhandenes Wissen teilen und sich neues aneignen.

1 Kommentar

  1. Florian

    Interessanter Ansatz, ich arbeite in einer eher konventionellen Branche nämlich bei einer Versicherung merke aber sogar da, dass die Automatisierung kommt. Ist ja auch verständlich da dadurch sehr viele Ressourcen und Kosten eingespart werden können genauso werden eben die Prozesse dadurch um einiges entschlackt und vor allem beschleunigt!

    Gruß Florian

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